Wie man am besten von Hamburg zum Flughafen kommt

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Der Flughafen Hamburg liegt im Norden der Stadt und ist von vielen Ecken aus gut erreichbar. Egal, ob man selbst fährt, die Bahn nimmt oder sich lieber chauffieren lässt – jede Möglichkeit hat ihre Stärken.

Im Alltag entscheidet man oft spontan, aber ein kurzer Überblick hilft trotzdem, damit man nicht zu hektisch in den Tag startet. Rechtzeitig am Flughafen zu sein ist wichtig. Man lernt die Lektion leider erst dann wenn man wirklich mal 1-2 flüge verpasst hat.

 

Mit dem Auto zum Flughafen fahren

Wer mit dem Auto unterwegs ist, hat meistens den Vorteil, dass man nicht an Fahrpläne gebunden ist. Die Wege zum Flughafen sind gut ausgeschildert, besonders wenn man von der A7 kommt. Von den Abfahrten Schnelsen-Nord oder Schnelsen geht es im Grunde geradeaus weiter. Auch aus der Innenstadt fährt man recht unkompliziert über die Alsterkrugchaussee. Stau kann natürlich passieren, vor allem zu Ferienbeginn oder am frühen Abend. Ein kurzer Blick in die Navi-App spart da manchmal richtig Nerven.

 

Falls man nur jemanden absetzen will, gibt es die kurzen Haltezonen direkt vor den Terminals. Die sind praktisch, aber nur für ein paar Minuten gedacht. Wer etwas länger bleiben will, sollte besser das Kurzzeitparkhaus nutzen. So gerät man nicht unter Druck und kann auch noch ein paar Worte wechseln.

Parken am Flughafen Hamburg

Wer sein Auto während der Reise stehen lassen möchte, hat mehrere Parkmöglichkeiten am Hamburger Flughafen. Die Parkhäuser P1, P2 und P4 liegen sehr nah am Terminal. Das ist komfortabel, aber eben nicht die günstigste Option. Dafür spart man sich lange Fußwege, was besonders früh morgens angenehm ist.

 

Weiter draußen liegen Parkflächen wie P8–9. Von dort fahren normalerweise Shuttlebusse, und die Preise sind meist niedriger. Für längere Reisen lohnt es sich oft, vorher online die Angebote anzuschauen. Viele reservieren ihren Platz schon ein paar Wochen vorher, damit es nicht zu teuer wird. Wer ein Elektroauto fährt, sollte einen Blick auf P4 werfen – dort gibt es häufig Ladestationen.

Mit der S-Bahn zum Flughafen

Die S1 ist für viele Hamburger der einfachste Weg. Sie fährt im dichten Takt und bringt einen in etwa 25 Minuten vom Hauptbahnhof bis direkt in den Flughafen. Praktisch ist, dass die Bahn unter dem Terminal hält. Man muss also nicht erst durch halbe Hallen laufen.

 

Ein kleiner Hinweis, der schon oft für Stirnrunzeln gesorgt hat: Ab Ohlsdorf wird der Zug getrennt. Wer Richtung Flughafen will, muss im vorderen Zugteil sitzen. Wenn man das nicht weiß, landet man sonst ganz woanders – ist schon vielen passiert.

Mit dem Bus zum Flughafen

Auch mit dem Bus kommt man gut zum Airport. Die Linie 39 fährt zum Beispiel von Wandsbek bis zum Terminal. Aus anderen Stadtteilen führen Verbindungen mit einem kurzen Umstieg ebenfalls recht bequem dorthin. Die Busse sind solide, zuverlässig und meist nicht überfüllt.

 

Der einzige Nachteil: Manche Linien fahren abends oder am Wochenende nicht so oft. Wer zu ungewöhnlichen Zeiten fliegt, sollte vorher kurz in die App schauen, damit man nicht ewig an der Haltestelle steht.

Mit dem Taxi zum Flughafen

Taxis sind die Variante für alle, die möglichst stressfrei reisen möchten. Gerade wenn man schweres Gepäck hat oder in aller Frühe los muss, ist es angenehm, einfach einzusteigen und sich fahren zu lassen. Die Preise hängen natürlich vom Startpunkt ab, aber viele Anbieter haben feste Tarife zum Hamburger Flughafen.

 

Auch größere Wagen kann man bestellen, falls man mit mehreren Personen oder sperrigem Gepäck unterwegs ist. Wer es richtig bequem mag, bucht einen Fahrdienst oder eine Art privaten Shuttle. Die holen einen pünktlich vor der Tür ab, was manchmal Gold wert ist.

Tipps für eine entspannte Anreise

Ganz egal, wie man unterwegs ist: Ein paar Minuten extra einplanen lohnt sich immer. Verkehr kann einen überraschen, und auch die Bahn ist nicht jeden Tag auf die Sekunde pünktlich. Wenn man mit Kindern reist, besser genug Zeit und ein paar Snacks einpacken. Das erspart Stress für alle Beteiligten.

 

Wer Unterstützung braucht, findet am Flughafen spezielle Angebote für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Diese sollte man rechtzeitig vorher anmelden, damit alles reibungslos klappt.