Alleinreisen ist der schnellste Weg, ein Land wirklich kennenzulernen, weil niemand zwischen dir und den Leuten vor Ort steht. Kein Reisepartner, mit dem du dich auf ein Programm einigen musst, kein Kompromiss beim Tempo. Du entscheidest morgens, was du willst, und änderst es mittags wieder, ohne jemanden fragen zu müssen.
Hier findest du, was mir auf meinen Solo-Trips passiert ist: eine ehrliche Reise nach Marokko, bei der ich mehr über mich selbst gelernt habe als über das Land selbst. Ein Roadtrip durch Islands Süden, komplett allein unterwegs mit Mietwagen und Karte, durch Landschaften, die sich ständig verändern. Ein spontaner Segeltrip in Kolumbien, der so gar nicht geplant war und trotzdem zu einem meiner besten Reisemomente wurde. Auch Humor darf nicht fehlen: eine Reise auf den Balkan, bei der ständig etwas schiefging und ich am Ende trotzdem nur lachen konnte.
Ich schreibe genauso offen über die nervigen Seiten des Alleinreisens. In Thailand bin ich einigen Backpackern begegnet, die ihr Hirn offenbar zu Hause gelassen hatten, und das gehört für mich genauso zur Wahrheit wie die schönen Momente. Dazu praktische Fragen, die dir vor der ersten Solo-Reise durch den Kopf gehen: Brauchst du eine eSIM oder reicht eine lokale SIM-Karte am Zielort? Wie packst du deinen Koffer oder Rucksack so, dass am Ende noch Platz für Souvenirs bleibt, ohne dass du am Flughafen Übergepäck zahlst?
Wenn du überlegst, das erste Mal allein loszuziehen, findest du hier keine Hochglanz-Tipps aus dem Reiseführer, sondern was tatsächlich passiert: die Momente, in denen du dich völlig frei fühlst, und die, in denen du dir wünschst, jemand wäre einfach dabei. Beides gehört zum Alleinreisen dazu, und beides zeige ich hier so, wie ich es erlebt habe.