Backpacking Route in Peru

Peru! Das Land der Inkas. Dieses Volk hat erstaunliche Bauwerke errichtet, die noch heute zu den top Sehenswürdigkeiten zählen. Aber war das schon alles, was Peru zu bieten hat? Kultur und Bauwerke? Natürlich nicht!

Die Natur ist hinreißend. Über 3000 verschiedene Orchideen-Arten sind hier beheimatet. Das ist die größte Orchideen Anzahl weltweit. 462 Säugetiere, 1815 Vogelarten, 4000 Schmetterlingsarten, 395 Reptilien… Sogar das höchste, tropische Gebiet liegt in Peru.

Und spätestens jetzt sollte klar sein, dass Peru alles andere als klein ist. Peru ist größer als Südafrika und Kolumbien. Alleine der peruanische Bundesstaat Loreto im Nordosten, ist größer als Deutschland! Ja, da darf gestaunt werden.

Wer jetzt denkt, Peru boomt und die Touristen kommen in Strömen, der irrt sich gewaltig. Kann man bei dem gigantischen Ausmaß an Natur, Sehenswürdigkeiten und den moderaten Preisen kaum glauben.

 

Ich habe für Peru einen Monat eingeplant und das war definitiv zu wenig. Man kann locker das Doppelte einplanen. Hier gab es so viel zu sehen, dass ich gar nicht wusste, wo ich anfangen -und wieder aufhören sollte. Insgesamt habe ich mir neun Städte angesehen und war viel wandern. Die Busfahrten waren ziemlich lang und teilweise anstrengend.

 

 

Die Übersicht meiner Reiseroute durch Peru

 

Weltreise_Route_Peru

 

Die antike Ruinenstadt Machu Picchu, nahe Cusco, war mein erstes Ziel. Um da hin zu kommen, habe ich von Bolivien aus eine 4-Tages-Tour gebucht. Gestartet bin ich in Copacabana, ein Stadtteil in La Paz. In Puno habe ich einen Zwischenstopp eingelegt. Da sind nämlich die Floating Inseln. Es ist sehr interessant, wie die Inseln gebaut werden.

 

Eigentlich wollte ich danach einen mehrtätigen Ausflug in den Amazonas machen. Das sollte allerdings 600$ kosten. Uff! Das war mir dann doch zu teuer. Naja, dann mache ich eben einen Abstecher in den Manu Nationalpark. Aber auch dagegen habe ich mich nach der Preisauskunft entschieden. 300$. Verrückt! Neuer Plan: Eine 2-Tages-Tour in den Colca Canyon, in der Nähe von Arequipa. Dort habe ich zwei deutsche Mädels kennengelernt. Auch nett!

 

Wir sind zu dritt nach Ica gefahren. Das war so schön. Ein kleines Dörfchen an einer Oase, mitten in der Wüste. Was für ein Anblick!

 

Weiter ging es nach Lima. Fast die Hälfte der Peruaner leben hier. Klar, dass Lima echt groß ist und wirtschaftlich die höchste Bedeutung für das Land hat.

 

Ihr erinnert euch an das französische Paar? Die beiden haben in Huaraz auf mich gewartet. Verabredet hatten wir uns auf dem Machu Picchu, wo wir uns -mal wieder- zufällig über den Weg gelaufen sind. Ab Huaraz sind wir eine Woche zusammen unterwegs gewesen.

Das Programm in Trujillo und Chiclayo war echt straff aber mit jeder Menge Spaß verbunden.

Und weil ja immer alles soooooo stressig ist, musste ich mal relaxen. Dafür habe ich mir am Ende meiner Peru-Reise, Mancora ausgesucht. Bombenmäßig! Sonne, Strand, Party!

Und das Surfbrett hat mich zum ersten Mal gerufen. Hier bin ich dennoch nicht lange geblieben. Nur Party und surfen ist dann doch nicht ganz meins.

 

 

Ort Aufenthalt
Puno 1 Tage
Cusco 6 Tage
Arequipa 2 Tage
Ica 2 Tage
Lima 7 Tage
Huaraz 4 Tag
Trujillo 5 Tage
Chiclayo 2 Tage
Mancora 3 Tag
Gesamt: 1 Monat

 

 

Meine Reise-Highlights in Peru

Machu Picchu! Sollte man mal gesehen haben. Sehr beeindruckend. Die Floating Inseln waren auch krass. Das Menschen ihr ganzes Leben so verbringen, ist echt faszinierend.

 

Die Inka-Kultur in Cusco war interessant, aber es ist nach einer Weile echt zu viel und fing an, mich zu nerven.

Der absolute Oberhammer war das Sandboarding in Ica. Das sieht ja immer so leicht aus. War es aber überhaupt nicht. Total schwer! Meine ersten Versuche zu surfen, werde ich auch niemals vergessen.

Und weil ich Couchsurfing so liebe, darf mein Empfinden darüber, wie es in Lima war, nicht fehlen. Super Abwechslung!

 

 

Allgemeine Tipps & Highlights in Peru

Wer gerne isst, hat die Qual der Wahl. In Peru könnt ihr unter 250 verschiedener Nachspeisen auswählen. Das ist doch mal ein Highlight!

Auch Peru hat eine unglaubliche, geografische Vielfalt. So viele Abenteuermöglichkeiten! Die Anden laden zum Wandern und Klettern ein. Die Aussicht ist traumhaft schön.

Ihr könnt im Pazifik surfen oder am Strand abpimmeln. Wer sich durch -teilweise unberührte- Zonen des Amazonasdschungels schlagen will, kann auch das machen.

 

Nicht nur in Bolivien ist der höchste, schiffbare See der Welt, sondern auch hier in Peru. Das ist nämlich der gleiche; der Titicacasee! Der See liegt in den südöstlichen Anden in einer Höhe von über 3800 Metern zwischen Bolivien und Peru.

„Titi“ gehört den Peruanern und „caca“ den Bolivianern.

 

Der Colca Canyon am Colca River, ist der zweitgrößte Canyon der Welt. Eine gigantische Schlucht, über die majestätisch Kondore kreisen.

Ein Abstecher zu den Wasserfällen Catarata de Tirol und Catarata de Bayoz lohnt sich auch auf jeden Fall. Kristallklares Wasser und der dichte Dschungel garantieren absoluten Badespaß.

Sollte jemand ein Leben am Limit bevorzugen, dann ab zu der puente Q’eswachaka! Das wird die abenteuerlichste Brückenüberquerung eures Lebens! Viele weitere Highlights und Tipps findet ihr hier bei Backpacking in Peru. 

 

 

Beste Reisezeit in Peru

Von Badesachen bis Skiausrüstung, könnt ihr alles mitnehmen.

In ganz Peru ist von November bis April Regenzeit. Von Mai bis Oktober ist es mit langen Trockenphasen am angenehmsten.

In den Anden ist es kalt. Auf 4000 Metern Höhe erwartet euch ganzjährig ein Hochgebirgs-Klima. Oft regnet es, was sich auch schnell in Schnee umwandeln kann.

Auf dem Altiplano, wo ihr über den Titicacasee schippern könnt, solltet ihr immer warme Klamotten dabei haben.

Im Dschungel ist es tropisch.