Backpacking Route in Nordamerika und Canada

USA! Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Endlich konnte ich mir diesen Traum durch meine Backpacking-Weltreise erfüllen. Die USA sind unendlich facettenreich. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Immigranten, Indianer und Micky Mouse haben die Kultur und Lebensweise der Amerikaner geprägt.

Vieles spielt sich um die städtischen Regionen ab, deswegen verwundert es kaum, dass es streckenweise einfach nur ruhig, einsam und landschaftlich der Wahnsinn ist.

 

Die USA mal eben so in zu bereisen und alles sehen zu können, ist utopisch! Dafür ist Nordamerika einfach zu riesig. Das könnte ein jahrelanges Unterfangen werden. Oder ein Mehrmaliges! Deswegen ist es empfehlenswert, die USA in Regionen zu unterteilen und zu bereisen. Ich wollte unbedingt an der Ostküste entlang nach New York und Canada.

 

 

Meine Reiseroute durch Nordamerika und Canada

Weltreise_Reiseroute_USA

 

Ich bin von den Bahamas nach Miami geflogen. Hier begann mein Backpacking-Abenteur in Nordamerika. Meine Stimmung war wegen des versemmelten Aufenthaltes auf den Bahamas noch sichtlich angeschlagen. Aber sowas gehört dazu, wäre ja sonst langweilig. Also ließ ich es ruhig angehen. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon und schwupp; die Laune besserte sich. Wer sich nun fragt, was ein bisschen hiervon und ein bisschen davon ist?: Sonne, Strand, ein wenig arbeiten, Leute kennenlernen und lockere Aktivitäten! Ähm ja, auch ich muss arbeiten.

 

Nachdem ich mich gesammelt hatte, stand mir ein Road Trip von Miami nach New York bevor. Das war geil. Orlando war der nächste Halt. Mein Mitfahrer und ich wollten unbedingt Micky Mouse & Co. besuchen. Himmel, war das teuer. Unfassbar! Das war es mir nicht wert. Uns nicht wert. Alternativ sind wir in einem Shooting Club gelandet. Zu allem Überfluss habe ich mir hier eine Kopfverletzung zugezogen.

 

Auf dem Weg nach Atlanta war ein Zwischenstopp im Smokey Mountain eingeplant. Voll schön. In Atlanta selbst haben wir nicht angehalten. Weiter ging es über Knoxville nach Roanoke. Unser nächstes Ziel war Rock City. Obwohl man hier eine fantastische Aussicht auf fünf Bundesstaaten hat, gefiel mir Rock City nicht so wirklich gut.

 

Weiter ging es nach Washington D.C.
Hier haben wir zwei Tage verbracht. Es gab viel zu sehen. Angefangen bei den zahlreichen Museen, bis hin zum weißen Haus. Ich war sehr beeindruckt.

In Philadelphia haben wir uns ein Baseball Spiel angesehen. Was für eine Stimmung. Abgefahren!

Endlich kamen wir nach New York. Ich blieb eine Woche. Von hier aus standen für zwei Tage die Niagara Wasserfälle auf dem Plan. Atemberaubend. Wieder einmal hatte ich viele Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten.

 

Weiter ging es nach Boston, hierüber gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass ich an einer Wal-Besichtigungstour teilgenommen habe! Das war die langweiligste Tour, die ich je erlebt habe!

 

Also bin ich weiter nach Montreal in Canada gefahren. Und hier hat mir das Glück ein Geschenk gemacht; ich habe Geld in einem Park gefunden, somit war mein Aufenthalt günstig. Um genau zu sein, hat er mich gar nichts gekostet!

 

 

Ort Aufenthalt
Miami 9 Tage
Orlando 1 Tag
Atlanta 1 Tag
Knoxeville 1 Tag
Roanoke 1 Tag
Washington D.C. 2 Tage
Philadelphia 1 Tag
New York 6 Tage
Boston 6 Tage
Montreal 6 Tage
Gesamt: 34 Tage

 

 

Meine Reisehighlights in Nordamerika und Canada

Miami hat mir richtig gut gefallen. Zahlreiche, schöne Strände haben meinen Gemütszustand wieder in die Höhe getrieben und Dank Couchsurfing war mein Aufenthalt hier recht kostengünstig.

 

Der nachfolgende Road Trip an der Ostküste entlang war ein einziges Highlight. Jeder Tag wurde durch eine neue Faszination geprägt. Angefangen im Shooting Club bis zur Trekking-Tour durch den Smokey Mountain Nationalpark. Richtig super fand ich die kostenfreie Museen-Besuche in Washington D.C.

 

Ein weiteres Highlight war meine Kopfverletzung, über die ihr hier weitere Infos einholen könnt. Die Behandlungskosten haben mich arm gemacht. Aber der Einsatz des Notfalldienstes war erste Sahne!

 

Für mich waren das weiße Haus, New York an sich und die Niagara Fälle einfach grandios. Natürlich haben mich auch kleine Dinge begeistert. Ein Musical in New York, der Besuch einer Jazz Bar und die Menschen, die ich auf meinem Backpacking-Trip kennenlernen durfte.

 

 

Allgemeine Tipps & Highlights in Nordamerika und Canada

Wie leben die Indianer heute? Auf den Spuren der Navajo-Indianer im Monument Valley, findet man die Antworten. Mit guter Planung kann man touristische Highlights, wie einen Abstecher nach Las Vegas und eine Tour durch den Grand Canyon verbinden.

Wer sich von swingendem Jazz und Blues angezogen fühlt, sollte im Süden nach New Orleans fahren. Oder nach Charleston.

Der Mississippi lädt zu einer Fahrt auf einem Schaufelrad-Dampfer ein.

 

Wanderer-Liebhaber werden in Utah glücklich gemacht. Zahlreiche Nationalparks machen eine Entscheidung schwer, wo man denn zuerst wandern soll. Allerdings bieten die gesamten USA so viele verschiedene Möglichkeiten zu wandern, kulturelles zu erleben, zu chillen oder durch die Straßen zu tanzen.

Einen Ausflug in das NASA Johnson Space Center in Houston sollte man auch unbedingt erlebt haben. Hier findest du noch mehr Backpacker-Geheimtipps in Nordamerika.

 

In den Alberta Badlands, Kanada, kommen Trekking-Fans ganz auf ihre Kosten. In der Nähe befindet sich der Dinosaur National Park, der zum UNESCO Weltnaturerbe gehört.

 

Im Orford River Valley, in British Columbia, könnt ihr Grizzlys beim Lachsfischen beobachten. Im Herbst hat Kanada seinen besonderen Reiz. Die Natur erscheint in einer unermesslichen Farbenpracht, die einen staunen lassen. So schön anzusehen.

Im Pelee Nationalpark, auf Pelee Island, starten die Monarch-Schmetterlinge im Herbst ihre lange Wanderung nach Michoacán, Mexico.

 

Bunt und Multikulti geht es in den Metropolen Montreal, Ottawa, Halifax und Vancouver zu. Hier findet ihr noch mehr Infos zu Backpacker-Tipps in Canada.

 

 

Beste Reisezeit in Nordamerika und Canada

Je nach Region und Aktivität, kann man die USA ganzjährig bereisen.

 

Im April bis Juni (Frühling) und September bis Oktober (Herbst) ist das Klima sehr angenehm und es sind weniger Reisende unterwegs. Im Sommer, Juli bis August, kann es mit Temperaturen bis zu 40 Grad sehr heiß werden.

 

Für den Südwesten und Osten sind die Monate April bis November am besten geeignet. Gerade der Osten ist im Herbst sehr schön, wenn der Indian Summer beginnt.

Die Ostküste ist mit deutschem Klima zu vergleichen.

 

 

Beste Reiszeit in Canada

Das Klima in Kanada unterscheidet sich zwischen den verschiedenen Klimazonen.

Im Westen erwartet euch ein mediterranes Klima, wohingegen der Norden ein Polarklima vorzuweisen hat. An der Ostküste sind die Temperaturen mild. Im kanadischen Sommer erwarten euch Temperaturen bis zu 30 Grad.

 

Im Osten Kanadas herrscht ein kontinentales Klima, mit warmen Sommern und kalten Wintern. An der Ostküste sind die Temperaturen ganzjährig mild. Der Sommer an der Atlantikküste bleibt vergleichsweise eher kühl.

Im Süden Kanadas wird es am wärmsten. Die Sommer sind heiß und feucht, die Winter verschneit und kalt. Im Dezember und Januar fällt der meiste Schnee.

 

Im Norden Kanadas wird es im Winter bis zu -40 Grad kalt. Die beste Reisezeit für den Norden liegt zwischen Juni und August. Die nördliche Küstenregion ist ganzjährig von Eis umgeben. Es gibt für das Schauspiel der Polarlichter zwar nie eine wirkliche Garantie, dennoch eignen sich die Monate Mai und September am besten sein Glück zu versuchen.

 

Im Westen Kanadas sorgt die Pazifikküste für milde Temperaturen. Die Gebirge schützen den Westen vor Kälte. In den Wintermonaten bleibt das Klima ebenfalls mild und selten kommt es zu Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts. Allerdings bringt das maritime Klima häufige Niederschläge mit sich, die sich durch die Feuchtigkeit des Meeres in den Gebirgen zu Regen entleeren.

 

 

  • Miami Beach
  • Shooting Club in Orlando
  • Unfall und Hilfe von Feuerwehr in Atlanta
  • Smoky Mountain National Park in der Nähe von Knoxville
  • Weiße Haus, Monument und Museen in Washington D.C.
  • Niagara Fälle
  • New York
  • „Into the Woods“ – Musical im Central Park (NY)
  • Baseball Game in Philadephia
  • Jazz Bar in Boston
  • Montreal

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