Backpacking Route in Indien

Indien sollte der krönende Abschluss meiner Backpacking-Weltreise werden. Dieses Land ist gigantisch, und ich kam in Zeitnot. Wer Indien tiefgründig kennenlernen will, sollte drei bis sechs Monate einplanen. Für meine Zeit-Verhältnisse, habe ich mir die schönsten Hot Spots und Entspannungspunkte rausgesucht. Und das war in diesem vielfältigen Land eine Herausforderung. In Indien ist nämlich alles möglich. Trekking, Bergsteigen, Städtetouren oder sich durch den Dschungel schlagen sind nur wenige Aktivitäten, die reizen.  Es geht noch mehr.

 

Indien glänzt mit abwechslungsreicher geografischer Vielfalt und pulsierenden Großstädten. Mehr als 1,1 Milliarden Menschen leben hier. Das ist fast viermal so viel als in ganz Europa. Dennoch trifft man nicht immer auf Menschenmassen. Die Himalaya-Region und die trockenen Landstriche im Nordosten sind eher dünn besiedelt.

 

 

Die Übersicht meiner Reiseroute in Indien

Weltreise_Karte_Indien

 

Energiegeladen startete ich in Chennai. Direkt nach meiner Ankunft war ich Zeuge eines Motorradunfalls. Das fing ja gut an. Und es war unglaublich heiß hier. Ganz turbulent war meine Taxifahrt. Verrückter Fahrer! Der ist gerast, als gäbe es kein morgen. Das hat mich natürlich noch mehr ins Schwitzen gebracht. Zum Glück hatte meine Couchsurferin einen Ventilator für mich, der hat die Hitze etwas erträglicher gemacht. Aufgrund der Temperaturen, habe ich mir in Chennai nicht so viel angeschaut.

 

Danach ging es weiter nach Hampi, ein Dorf inmitten riesiger Tempelanlagen. Die Atmosphäre war großartig und die Preise moderat. Das Schönste allerdings waren die wenigen Touristen, da keine Hauptsaison war.

 

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt! In Mumbai wollte ich eigentlich nur einen kleinen Zwischenstop einlegen, aber ich habe eine tolle chinesische Couchsurferin kennengelernt, die mir so ähnlich war – unheimlich! Gemeinsam haben wir Mumbai erkundet und hatten riesigen Spaß dabei.

 

Weiter ging es in die schönsten Städte des Landes, Udaipur und Jaisalmer. Udaipur hat wunderschöne kleine Inseln und einen glänzenden Stadt-Palast, Jaisalmer besticht durch eine imposante Burg. Auf einem Backpacker-Trip, dürfen diese beiden Schönheiten auf keinen Fall missachtet werden.

 

Mein nächster Halt war in der etwas kühleren Stadt Manali. Manali ist ein hoch gelegener Urlaubsort im Himalaya. Bei jungen Ehepaaren sehr berühmt, weil sie ihre Flitterwochen gerne hier verbringen und von Einheimischen geliebt, weil sie neben der Hitze auch mal Ski fahren können. Meine Zeit hier war sehr entspannt und einfach großartig. Ich konnte fünf Tage im Himalaya wandern, Paragliding ausprobieren, arbeiten und die Seele baumeln lassen.

 

In Agra bin ich nur für einen Tag geblieben, um das Taj Mahal anzusehen. Imposantes Bauwerk! Das Agra Fort hingegen und im Gegensatz zum Taj Mahal, fand ich nicht so spannend.

 

Der krönende und feucht-fröhliche Abschluss meiner Reise, endete in Delhi. Dank einer super tollen und netten Couchfamilie, wurde mein Trip perfekt abgerundet. Das lag nicht zuletzt an dem Alkohol, den ich mir mit dem Couch-Vater einverleibt hatte. Meine Güte! Aber man kann auch betrunken über Wirtschaft und Politik quatschen.

 

 

Ort Aufenthalt
Chennai 3 Tage
Hampi 3 Tage
Mumbai 5 Tage
Udaipur 3 Tage
Jaisalmer 6 Tage
Manali 10 Tage
Agra 1 Tag
Dehli 3 Tage
Gesamt: 34 Tage

 

 

Meine Reise-Highlights in Indien

Couchsurfing ist und bleibt einfach ein Higlight. Auch hier in Indien habe ich wieder tolle Couchsurfer  kennengelernt und gerade durch diese Art zu reisen, erhält man viel tiefere Einblicke in die Kultur eines Landes.

 

Die Tempelanlagen in Hampi und das Taj Mahal in Agra waren einfach nur der Kracher.
Ein weiteres Highlight war die Trekking Tour in den Himalayas und das Paragliding.

 

 

Allgemeine Tipps & Highlights in Indien

Indien hat sehr viel zu bieten. Angefangen bei Ayuverda über Yoga, bis hin zu Traumständen, kulturelle Kunstwerke und Bauwerke. Das mittlerweile zum UNESCO Kulturerbe gehörende Taj Mahal, wurde von dem indischen Großmogul Shah Jahan errichtet. Die Geschichte dahinter bleibt wohl immer einzigartig. Mumatz Mahal, die große Liebe von Shah Jahan, starb bei der Geburt des 14. Kindes. Der Großmogul konnte diesen Verlust kaum ertragen und ließ kurz nach ihrem Tod das Mausoleum errichten.

 

Das größte Heiligtum der Sikhs, eine monotheistische Religionsgemeinschaft, ist der Goldene Tempel in Amritsa. Der Zutritt wird jedem gewährt, jeder ist willkommen. Täglich strömen mehrere Tausende Touristen zu dem Heiligtum aus Gold.

 

Wer das Land so richtig kennenlernen will, sollte sich abseits der bekannten Routen und Sehenswürdigkeiten begeben. Ein unüberschaubares Netzwerk aus künstlich angelegten Kanälen, könnt ihr am besten mit einem gemieteten Boot erkunden. Da sollte sich doch bei einer Länge von 1000 km das eine oder andere Highlight zu erkennen geben.

 

Natürlich sind der Ganges, Goa und die bunten Basare auch einen Besuch wert. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Nationalparks. In Indien gibt es nämlich über 100 Parks, die zum Wandern und erholen einladen. Weitere tolle und nützliche Backpacker-Tipps in Indien findet ihr hier.

 

 

Beste Reisezeit in Indien

In manchen Teilen des Landes herrscht tropisches Klima, in anderen Teilen ein gemäßigtes Klima. Im Süden ist es immer tropisch heiß. Dafür schwankt das Klima im Norden stark. Indiens Klima werden in drei Zeiten unterteilt: Sommer, Winter und Regenzeit. Der Sommer dauert von März bis Mai, der Winter von November bis Februar. In den Zwischenzeiten hält der Monsun mit starken Regenfällen Einzug.

 

Wie in vielen anderen Ländern auch, muss in Indien die Region berücksichtigt werden, in die ihr reisen wollt. Im Norden und an der Westküste Indiens ist die beste Reiszeit von Oktober bis März. Im November fällt der wenigste Niederschlag. Im Sommer beeinflusst der feuchte Südwest-Monsun das Klima. Heiße Temperaturen und viele Niederschläge sind die Folge.

 

Die beste Reisezeit für den Süden sind die Monate Dezember bis Februar. Mit maximal Temperaturen von 30 Grad, ist der Januar der kälteste Monat. Wer in das Himalaya-Gebiet reisen möchte, sollte berücksichtigen, dass das Klima in den Höhenlagen ganz anders ist. Der Januar ist hier mit -5 Grad der kälteste Monat und der Juli mit 25 Grad der wärmste.

 

 

  • Couchsurfing (Chennai, Mumbai, Jaisalmer, Delhi)
  • Tempelanlagen in Hampi
  • Udaipur
  • Mumbai Slums
  • 2D1N Camal Safari nähe Pakistan
  • Taj Mahal in Agra
  • 5D4N Trekking Tour in den Himalayas nähe Manali
  • Paragliding nähe Manali
  • Indische Küche (Chai, Japati, Samosa und Dosa)

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