Surfparadies St. Peter Ording

Als leidenschaftliche Surferin muss ich mich im Winter entweder in wärmere Länder begeben oder mich schon einmal gedanklich auf die neue Surfsaison einstellen. Da ich derzeit keinen Urlaub nach Übersee plane, bleibt mir nur die Vorfreude. Zur Einstimmung stelle ich Euch einmal das Surferparadies dieser Breitengrade vor: St. Peter Ording in Schleswig-Holstein. Das ist ganz bei mir in der Nähe, weshalb ich mich jetzt schon wieder auf die Zeit an der heimischen Küste freue. Hier an der rauen Nordseeküste treffen sich Amateure und Profis jedes Jahr, um ihrer Leidenschaft, dem Wellenreiten, Wind- oder Kite-Surfen nachzugehen. St. Peter Ording – auch liebevoll St. Peter oder SPO genannt – ist auch Austragungsort des jährlichen Kite Surf World Cup, bei dem Profis aus aller Welt antreten. Zudem ist die Region wegen ihrer weißen Sandstrände und Strandhotels ein beliebtes Urlaubsziel für Strandurlauber.

 

 

Langer Strand – Perfekt zum Urlaub machen

Der über zwei Kilometer lange weiße Sandstrand St. Peter Ordings lädt zu mehr ein als „nur“ zum Surfen. Wenn man nicht gerade auf dem Brett steht, ist die Aussicht auch beim Sonnenbaden oder Reiten herrlich. Gut, temperaturtechnisch kann SPO jetzt nicht mit Hawaii Schritt halten, dafür hat man als deutscher Urlaub allerdings auch nicht so eine weite Anreise. Die nahe und gemütliche Ortschaft bietet alles, was das Urlauber- und Surferherz begehrt.

 

Das verwundert kaum, wenn hier jedes Jahr scharenweise Surfern zu Besuch sind. Wer hier übernachten möchte, sollte sich frühzeitig ein Zimmer buchen, da die Hotels und Pensionen in der Surfsaison recht schnell ausgebucht sind. Für Familien oder Surf-Gruppen, die zusammen anreisen, bieten sich eher Ferienhäuser als Unterkunft an. Wer auf Komfort und Ambiente Wert legt, kann sich z. B. eines der Ferienhäuser mieten, die direkt an der Küste stehen. Durch die Reetdächer und das maritime Innenleben kommt hier richtiges Beach-Feeling auf.

Raue Nordsee – Perfekt zum Surfen

Windsurfer auf dem Wasser.

Windsurfer auf dem Wasser.

Die Nordsee ist ein raues Gewässer. Hier herrschen – im Gegensatz zum Binnenmeer Ostsee – teilweise sehr starke Winde, die das Wasser aufwirbeln, eine gute Wellenbildung verursachen und einem die Haut austrocknen und die Haare zerzausen. Gerade an der Küste von St. Peter Ording sind die Bedingungen optimal fürs Surfen, denn hier kommt der Wind häufig aus Nordwest und weht das Wasser landeinwärts über die flachen Sandbänke direkt vor dem Strand und häuft hohe Wellen auf.

 

Leidenschaftliche Wellenreiter, Wind- und Kite-Surfer finden sich in SPO jedes Jahr zusammen – Profis wie Amateure. Jeder auf der Suche nach der perfekten Welle. Einige besonders Hartgesottene starten schon früh im Jahr, wenn der Wind eigentlich noch zu stark und das Wasser noch viel zu eisig ist; einige wenige halten auch noch bis nach der Saison durch. Zu diesen Extremsportlern zähle ich mich definitiv nicht. Ich bin ja auch noch Anfänger.

 

 

Kite-Surfen – Die Attraktion für Surf-Fans

Kite-Surfen ist fast wie Fliegen.

Kite-Surfen ist fast wie Fliegen.

Das Kite-Surfen sollten sich auch Nicht-Surfer unbedingt einmal anschauen. Zum Kite Surf World Cup, der in diesem Jahr vom 1. bis zum 10. August 2015 stattfindet, treffen wieder Kite-Surf-Profis und Surf-Legenden aus aller Welt ein und begeistern mit ihren akrobatischen Surf-Moves. Das ist einfach nur herrlich anzusehen. Auch unser Weltenbummler hat schon ein paar mal übers „Surfen als Hobby“ und „Warum man Surfen lieber in einer Surfschule lernt“ geschrieben.

 

Bilder:
(1) © istock.com/bueri
(2) © istock.com/FransDekker
(3) © istock.com/thehague

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