Die Kanarischen Inseln: ein Paradies für Wassersportfreunde

Sport und Urlaub – was für die meisten Menschen nach einer wenig reizvollen Kombination klingt, ist für mich genau das Richtige. Das Motto „Wer rastet, der rostet“ gilt für mich auch auf Reisen, weshalb ich bereits bei der Auswahl meines Reiseziels vorab ganz genau abchecke, welche sportlichen Möglichkeiten es bietet. Mich selbst zieht es dabei ins Wasser, weshalb für mich nur Urlaubsorte am Meer, und dabei insbesondere Inseln, infrage kommen. Zu meinen Favoriten in Europa gehören dabei für mich ganz klar die Kanarischen Inseln. Es gibt beinahe keine Sportart, die man nicht auf einer der Inseln ausüben könnte, wobei sich die Aktivitäten hauptsächlich auf dem, am, im und unter Wasser abspielen, und zwar dank der ständig milden Temperaturen ganzjährig. Seid ihr neugierig geworden? Dann freut euch auf meine Tipps!

 

 

Kanaren begeistern nicht nur Sportler

Im Übrigen sind die Kanaren aber nicht nur für Sportler ein ideales Reiseziel, sondern begeistern Entspannungssuchende, Naturliebhaber und Kulturfans gleichermaßen. Jede der Inseln hat dabei ihre ganz eigenen Vorzüge, weshalb das Ziel clever gewählt sein will. Zur Auswahl stehen La Palma, La Gomera, Tenerifa (unten mehr), Gran Canaria (hier klicken, um mehr zu erfahren), Fuerteventura (unten mehr) und Lanzerote. Wer noch nicht so richtig weiß, welche der Kanarischen Inseln die richtige ist, der hat hier eine Infografik…

 

Reisetypen Kanarische Inseln

Jede Insel hat andere Vorzüge

 

Windsurfen, Wellenreiten und Co. – Fuerteventura verspricht rasanten Wasserspaß

Als passionierter Wind- oder Kitesurfer sollte man unbedingt die Insel Fuerteventura ansteuern. Ich kann drei ganz unterschiedliche Spots empfehlen.

 

Da wäre zum einen der Strand von Sotavento, der übrigens nicht nur bei Wassersportlern, sondern auch bei Sonnenanbetern beliebt ist – entsprechend viele Zuschauer hat man hier speziell in den Sommermonaten. Der Norden der Bucht gehört den Kitesurfern, während der Süden von Windsurfern bevorzugt wird. Dank des seichten Wassers sind hier auch blutige Anfänger gut aufgehoben.

Kitesurfer am Strand von Corralejo

Rund um den Strand von Corralejo gibt’s die besten Surfsports

Fast ebenso bekannt ist der Surfspot El Hierro, welcher wie viele der besten Spots Fuerteventuras im Norden der Insel liegt und zwischen September und Mai mit den besten Bedingungen aufwarten kann. Aufgrund des schroffen felsigen Untergrunds empfehle ich das Tragen von Badeschuhen.

 

Zuletzt möchte ich euch noch einen letzten Sport vorstellen, der nördlich von Corralejo liegt. Hier ist das Meer deutlich wilder als im Süden der Insel, und vor allem in den Wintermonaten und bei Flut können sich Surfer über optimale Bedingungen freuen.

 

Mehr über das Surferparadies Fuerteventura findet ihr in diesem Beitrag von uns.

 

Tauchen und Schnorcheln – Teneriffa überzeugt Unterwasser

Prinzipiell kann jede der Kanarischen Inseln Taucher und Schnorchler begeistern. Dennoch ist Teneriffa besonders empfehlenswert. Die Tauchbasen der Insel bieten ganzjährig Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene an, und die Unterwasserwelt vor der Küste der Insel lässt sich sowohl vom Strand als auch vom Boot aus erkunden. Mir wurden folgende Orte für Tauchgänge empfohlen:

 

  • Puerto de la Cruz: Die Tauchgänge starten im Inneren der Hafenmole, danach geht es direkt herunter zum Riff, das sich bis ins offene Meer erstreckt. Zu sehen gibt es hier unter anderem Seeanemonen, Neon-Riffbarsche und Krabben.
  • Tabaiba: Erfahrene Taucher können hier einen eigens für Sporttaucher versenkten Fischtrawler von innen erkunden, wobei der Maschinenraum am sehenswertesten ist. Bunte Fische (z. B. Drachenköpfe, Trompetenfische und Meerpfaue) gibt es bei diesem Tauchgang natürlich auch reichlich zu sehen.
  • Cueva de los Cerebros: Gestartet wird der Tauchgang zu dem vor der Playa San Juan liegendem Höhlenriff vom Boot aus (tolles Video dazu). Unter der Wasseroberfläche haben die Lavamassen dort bizarr geformte Unterwasserlandschaften mit vulkanischen Tunneln geschaffen, die unter anderem Langusten und Glasaugen beheimaten.
Leuchtturm an der Punta Rasca

In der Punta Rasca starten Bootstauchgänge

Einen Tauchgang wert sind außerdem das Nessie-Riff, die Fiesta-Bucht sowie die Gegend rund um den Leuchtturm von Rasca.

 

Bilder:

1. © alltours.de

2. © istock.com/tamara_kulikova

3. © istock.com/fabiocam

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Mein Name ist Ani, ich bin 27 Jahre alt (Jahrgang 1987) und komme aus Hamburg - wo ich noch immer lebe. Ich habe es schon als kleines Kind geliebt, mit meinen Eltern zu verreisen, und nutze noch heute jede freie Minute, um meine Reiselust zu stillen. Zuletzt war ich in Frankreich an der Atlantikküste, wo ich die Kunst des Wellenreitens erlernt habe (daher auch mein Spitzname). Ich reise gerne als Backpacker, interessiere mich für Wassersport, Kunst, Kultur und Kulinarik aus aller Herren Länder. Ich freue mich, ab sofort von meinen vergangenen und zukünftigen Reiseerlebnissen hautnah zu berichten.

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