Geld verdienen mit einem Weltreise Blog

Arbeiten als Digitaler Nomade

Viele würden gerne mit ihrem Weltreise Blog Geld verdienen, doch es ist nicht immer so einfach wie man sich es vorstellt und auch nicht so schwer wie man denkt. Es ergeben sich auch einige Nachteile mit dem Geld verdienen. Wie viel Werbung lässt man auf dem Blog zu? Bin ich Google-Konform unterwegs und wo liegt überhaupt der Mehrwert meiner Seite? Ich komme nicht oft dazu einen wirklich guten Artikel zu schreiben, weil mir die Zeit fehlt und ich nicht richtig weiß wie offen und ehrlich ich sein kann. Auch dieser Artikel entsteht eher aus dem Bauch. Struktur und Planung ist wichtig und wird sich positiv auf den Verdienst mit einem Blog auswirken, aber es ist so oft die emotionale Stärke der Texte oder der Geschichten, die Leser immer wieder auf den Blog bringen werden. Ein paar weitere Gedanken zum Thema findest du in dem Artikel und hoffentlich hilft es dir auch selber bei deinen eigenen Ideen oder gar deinem Reiseblog.

 

Wie verdiene ich Geld mit einem Reiseblog?

Es gibt mehrere Einnahmequellen mit denen du dein Reiseblog ausstatten kannst. Nicht alle werden wirklich etwas bringen und letztendlich musst du selber entscheiden und ausprobieren was auf deinem Blog funktioniert und was nicht. Einige Einnahmequellen mal grob zusammengefasst:

 

  • Google Adsense
  • Affiliate
  • Direktmarketing
  • Sponsored Posting
  • Link Verkauf

 

Mit Google Adsense lässt sich nicht ganz so viel Geld verdienen, wenn man wenige Besucher hat. Man sagt, dass ca. 1% der Besucher auf Werbung klickt, was nicht viel ist, wenn man für einen Klick nur ein paar Cent bekommt. Die Einnahmen werden sich auf wenige Euro beschränken. Mit Affiliate machen die meisten Blogs ihre Haupteinnahmen. Bei den Reiseblogs passiert das meistens mit dem Programm der DKB Kreditkarte und der Auslandskrankenversicherung von der Hanse Merkur. Allerdings funktioniert das auf diesem Weltreise Blog bisher noch nicht so gut.

 

Update 18.01.2015: Mit der DKB Kreditkarte konnte ich bisher 5 Kunden durch euch gewinnen. Mit dem Hanse Merkur leider niemanden. Das Programm habe ich daher weitgehend eingestellt. Update 20.01.2016: In dem letzten Jahr kamen zwar ein paar mehr Leads dazu, aber allzu viel ist das nicht. DKB bleibt aber, weil mir bisher die Alternativen fehlen. Hanse Merkur bewerbe ich fast gar nicht mehr… Es kam in 2-3 Jahren vielleicht 1-2 Leads. Ich befuerchte auch, dass die Hanse Merkur nicht ehrlich trackt. Auch andere Blogger beobachten das.

 

Man kann auch direkte Werbung anbieten, was in Form von Bannern oder kleinen Werbeflächen besteht (ähnlich wie bei Google Adsense). Die Einnahmen sind meist höher als bei Google, aber man muss sich auch selber kümmern und auch daran scheitert es meistens. Es gibt viele Programme wie Everlinks, Trustlinks, Evania, efamous, Nativendo, RocketLinks, SwitchAds und so weiter. Ich hatte mit keinen wirklich Erfolg. Das liegt aber auch daran, dass ich noch nicht viel Traffic habe…

 

Meiner Meinung nutzen solche Programme nur was wenn man mehr als 20.000 Besucher im Monat hat. Zudem wirkt der Blog mit solchen Programmen auch sehr Werbelastig. Ich bleibe daher bei Google Adsense… (Update 20.01.2017: Es lohnt sich Google Ads zu optimieren. Mittlerweile bietet Google auch Content based Ads unter den Artikeln. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber Google weiss wie man etwas Geld mit Werbung verdient. Meine Einnahmen liegen bei cal 30-40 Euro mit Google Adsense.

 

Sponsored Posting ist eine gute Möglichkeit Einnahmen durch den Reiseblog zu generieren, aber man befindet sich hier in einer Grauzone bei Google. Eigentlich MUSS man den Artikel als Werbung markieren, was viele der Kunden natürlich nicht wollen. Auch der Link muss als „nofollow“ (Ein Zeichen für Google, das man den Link nicht verfolgt -> das heißt die Referenz wird quasi abgewertet) gekennzeichnet werden, was Unternehmen, die ein Sponsored Posting beauftragen will, nicht viel bringt. Zuletzt hätten wir den Linkverkauf, der grundsätzlich von Google verboten ist und auch ein Penalty (Abwertung in des Rankings in Google) nach sich ziehen kann.

 

Für Sponsored Postings oder Linkverkäufe gibt es viele Portale. Aus meiner Erfahrunge bekommt man dort nicht ganz so viel, als wenn einen das Unternehmen direkt anschreibt, aber es ist ein Anfang. Einige Programme aufgelistet (Affiliate Links, d.h. wenn ihr euch nach Klick eines der Links dort anmeldet bekomme ich ein paar Cent, wenn ihr auch Aufträge bekommt):

 

Grundsätzlich lässt sich folgendes zusammenfassen: Entweder man überhäuft seinen Blog mit Werbung und schreckt damit die Besucher ab, oder man macht Werbung und deklariert die nicht ordnungsgemäß und riskiert sein Ranking in Google.

 

Warum ist das Google Ranking so wichtig?

Weltreise_Blog_Besucherquellen_Google2013

Google Besucher 2013

Nochmal kurz erklärt, warum Leute eigentlich einen Link von euch wollen. Google Ranking ist die Position bei einer Suche in Google. Wenn jemand zum Beispiel „Weltreise Blog“ sucht, dann wird er mich (könnt ihr gern mal testen) hoffentlich auf Platz eins finden. Jeder kennt ja sein Suchverhalten meistens klicken wir doch auf die ersten drei Einträge oder screenen zumindest schnell und kurz die ersten 10 Einträge von Google. Umso besser mein Ranking bei den verschiedenen Suchbegriffen ist umso mehr Besucher bekomme ich also. Das heißt in den typischen Szenarien auch, dass mehr Besucher Werbung sehen, bzw. auch anklicken.

 

Verstoße ich jetzt gegen Google Webmaster Richtlinien und Google bemerkt das (wie auch immer), dann riskiere ich auch einen enormen Anteil meiner Besucher zu verlieren. Die meisten Nutzer einer Webseite kommen nun einmal von Google. Bei mir sind das fast 75% (mehr zum Verhältnis der Besucherquellen meines Weltreise Blogs).

 

Reiseblogs dürfen kein Geld verdienen

Unter vielen Backpackern und Reisenden besteht der Anspruch, dass Reiseblogs unabhängig und informativ sein müssen. Werbung trübt das Bild eines Reiseblogs, nervt und man kann den Eindruck gewinnen, dass er Besucher „manipulieren“ will zum Beispiel auf einen Affiliate Link zu klicken oder was auch immer. Ich als Backpacker gehe ja auch mit den Anspruch durch Reiseblogs um Informationen über meine Reise zu finden oder lustige und spannende Geschichten zu lesen. Gerade für meine Reise Route und das Reise Budget habe ich immer bei anderen Blogs geschaut um meine eigene Planung voran zu treiben.

 

Wir halten einfach mal fest, dass Werbung jeglicher Art (vor allem Sponsored Postings) Besucher eher abschrecken. Liegt ja auch daran, dass man den Eindruck gewinnt, der Betreiber möchte nur Geld verdienen. Fast alle professionellen Reiseblogger kämpfen mit diesem Problem. Dazu kommt aber noch, dass man mit dem einnehmen von Geld dazu verpflichtet ist ein Nebengewerbe anzumelden. Gerade in diesen Zeiten kann man schnell für Steuerhinterziehung hinter Gitter wandern. Jeder der Beabsichtigt und regelmäßig mit etwas Geld verdient muss ein Gewerbe anmelden. Schon allein für Google Adsense ist das notwendig. Auch ich musste diesen Weg gehen =)

 

Alle guten Reiseblogs verdienen Geld

Reiseblogs verdienen Geld

Reiseblogs verdienen Geld

Mein These oder Unterstellung ist, dass alle guten Reiseblogs oder Reiseportale Geld verdienen. Das liegt auch daran, dass man den Aufwand für eine aktive Seite sonst gar nicht halten kann. Es ist eben nicht einfach getan mal ein oder zwei Artikel im Monat zu schreiben. Es beginnt bei der technischen Aufwendung über die Verwaltung und Struktur bei WordPress bis hin zu Kosten fürs Hosting und Domain. Wer kein Geld für einen eine Seite ausgeben will, der wird nicht weit kommen. Sicher könnte man allein mit Google Adsense seine Kosten im Jahr decken, aber man betreibt ja einen Reiseblog aus Leidenschaft. Ich schreibe gerne einen Bauchgefühl Artikel, weil ich Lust darauf habe. Weil ich Menschen helfen will und weil ich wie viele andere auch Informationen zu meiner Reise brauche.

 

Der Gedanke ist, dass Backpacker, die mit ihrem Reiseblog Geld verdienen es auch fürs Reisen ausgeben. Kaum jemand wird zu 100% von diesen Einnahmen Leben können. Man muss unterscheiden von kommerziellen Seiten, die Reisen anbieten, ihre Seite mit Werbung überfüllen oder auf Affiliate Links locken von den Reiseblogs, die von Ihren Reisen berichten, Informationen sammeln und bereit stellen oder einfach nur mit Ihrer Geschichte werben. Dafür ist es für mich vollkommen legitim, wenn sie ab und zu Werbung auf Ihrer Seite oder Blog haben und ein Stück weit damit Geld verdienen und das wieder in Ihre Reisen investieren

 

Mein persönlicher Ansatz und Ziel für meinen Weltreise Blog

In der letzten Zeit gab es mehrfach Kritik zu einigen Artikeln aus meinem Blog. Diese sind berechtigt, denn ab und zu habe ich einen Sponsored Post, der mir von Unternehmen bezahlt wird. Meist geht es darum einen Link in den Artikel unterzubringen und das Thema weit möglichst um dieses Thema zu stricken. Diese Artikel sind NOCH nicht markiert und daher für den Besucher nicht erkennbar. Das will ich ändern.

 

Ich will aber auch nicht, dass dieser Blog mit all seinen Informationen verloren geht. Wenn ich mit dem Blog nicht genug Geld verdiene, der den Aufwand lohnt den ich darin investiere, dann werde ich diesen Blog sterben lassen. Daher verzeiht mit bitte, wenn nicht jeder Artikel in euren Augen interessant ist oder für euch einen Mehrwert bietet. Mir ist auch bekannt, dass meine Videos nicht alle so super prall sind.

 

In der letzten Zeit entferne ich mich langsam von Google Adsense, Linkverkauf und Sponsored Posting, aber ich kann einige Optionen, solange sie in Zukunft Google Konform sind, nicht ausschließen. Ich habe noch Video Material für das ganze Jahr und auch noch einige Ideen für Artikel, Aktionen und vielleicht auch ein eBook. Zudem suche ich Weltreisende, die für Ihre Weltreise den Blog weiter mit Ihren spannenden Geschichten befüllen. Ich will es aber auch nicht übertreiben! Alle Einnahmen, die ich aus dem Blog generiere gehen zu 100% in den Spartopf für die nächste Reise (nicht mit Urlaub verwechseln).

 

Ich möchte mich hier auch ausdrücklich bei allen Lesern und Unterstützer bedanken. Natürlich war der Blog in erster Linie für mich, meine Freunde und Familie, aber durch das Interesse von euch und vielen anderen Backpackern ist der Umfang gewachsen und hat diese Qualität erreicht. Neben ein paar Kinderkrankheiten kann ich fast sagen, dass alle Hauptinformationen zu Ausrüstung, Route, Budget, Bilder und Videos vollständig sind. Vor allem der Aufwand dafür ist WAHNSINN! DANKE für eure Motivation, Fragen und Zeit!

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Nach dem Master-Studium in Wirtschaftsinformatik habe Ich - der Weltenbummler - mich direkt für ein Jahr und drei Monate auf Weltreise begeben. Ich bin Schauspieler, Börsenhändler, Business Analyst, SEO Spezialist und letztendlich auch Blogger. Scheue keine Herausforderung und suche immer das Abenteuer. Dabei ist das Reisen als Backpacker eines meiner größten Leidenschaften.

3 Kommentare zu “Geld verdienen mit einem Weltreise Blog”

  1. […] Tipps zur Finanzierung Deiner Weltreise findest Du bei Back-Packer und Globesurfer erzählt Dir hier, wie Du mit einem Weltreise- Blog Geld verdienen kannst. Schau doch mal […]

  2. Chanelle sagt:

    Hi,

    das hört sich wirklich nach einem Traumberuf an. Reisen, die Welt entdecken und damit auch noch Geld verdienen. Da beneide ich jeden drum, der dazu die Möglichkeiten hat! Viel Erfolg weiterhin!

    LG

  3. Wolfgang sagt:

    Bloggen und Geldverdienen ist so ein komisches Thema. Zumal das Lesen von langen Texten wirklich altmodisch geworden zu sein scheint. Der Trend geht zum Youtube-Kanal, wo heute einige erfolgreich sind.

    Zu den Steuern und dem BRD-Behördenkram kann ich sagen, dass man sich vor seiner Reise bei den Behörden abmelden kann, man so den Status „Auslandsdeutscher“ bekommt, und nicht mehr einer Steuerpflicht in diesem Land unterliegt.

Was meinst du?

Wir sind hier auf einem Weltreise Blog, also sollte dein Kommentar auch was mit dem Thema zu tun haben. Alles andere wird sowieso nicht freigegeben. Zudem sollte ein Kommentar qualitativ und quantitativ ansprechend sein damit auch andere was damit anfangen können! Andere Backpacker werden es dir danken.

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