Reisezeiten in Südamerika – Alles andere als intuitiv

Rio_Botanischer_Garten

Backpacker, die einen Südamerika Trip planen, sollten den passenden Rucksack mit Bedacht auswählen. Um dies überhaupt tun zu können, sollte man zuerst einmal wissen wohin es überhaupt auf der Reise gehen soll. Es ist schon wichtig zu wissen, ob man nur den Nordteil Südamerikas bereisen will oder auch runter in den wahren Süden des Kontinents traveln möchte. Dazu sollte man sich im Klaren sein, ob man mit oder ohne Zelt reisen möchte und vor allem zu welcher Jahreszeit.

 

Wann nach Südamerika reisen?

Immer wieder erstaunlich ist es zu erfahren, dass Traveler eine festgefahrene Meinung über das Klima in Südamerika haben. Süden, mit dem Wort werden automatisch Wärme, Tropen, Palmen etc. Assoziiert. Falscher kann man bei einer Reise in den Südteil von Südamerika gar nicht liegen. Die südlichsten Palmen liegen so etwa auf der Höhe von Uruguay. Und dort ist es alles andere als tropisch. Man könnte es gerade noch als Ausläufer der Subtropen bezeichnen. Ab Mai wird es nachts teilweise 0 Grad. Und das gilt natürlich auch für die andere Seite in Chile am Pazifik.

 

Wohlgemerkt auf der Höhe von Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile. Geht es noch weiter in den Süden hinunter, dann ist es selbst schon im Mai dort arschkalt. Wintersportgebiete gibt es überall in den südlichen Anden. Doch das ist noch nicht alles. Während es im Osten tagsüber noch gut warm über Tag wird und wenig regnet zu dieser Zeit, „pisst“ es in Chile oft heftig – zumindest ab Puerto Montt. Wer da nicht mit gutem Gepäck und den passenden Outdoorklamotten ausgerüstet ist, der sieht schnell alt aus. Was nicht mehr heißt, als dass man fruchtbar frieren wird und mit viel Pech auch alles nass ist.

 

Im Norden Südamerikas den Süden geniessen

Irgendwie hört sich die Zwischenüberschrift etwas absurd an, aber genau so ist es. Ab dem Äquator in Richtung Norden, also hoch nach Brasilien, Ecuador, Venezuela oder Kolumbien, wird es richtig warm. Also alles voll umgekehrt als in Europa. Einen richtigen Winter gibt es dort nicht. Diesen Satz sollte man nicht auf die Waagschale legen, denn auch in Brasilien kann Schnee fallen. Aber nur ganz unten im Süden, in den Serras. Grob gesagt lässt sich feststellen, dass ab der Höhe von Rio de Janeiro das ganze Jahr hindurch mit südlichen Temperaturen gerechnet werden kann. Nix mehr mit langen Hosen wegen der Witterung.

 

Klar ist dann auch, dass der Rucksack eine Nummer kleiner ausfallen kann, wenn man sich nur in dieser Gegend bewegt.Online Anbieter für passende Rucksäcke gibt es zu genüge Nach Brasilien kann man durchaus mit einem kleinen Rucksack reisen. Badehose, Handtuch und ein paar Klamotten reichen. Der Rest wird unterwegs gekauft. So ein 70 cm Hardcore Rucksack mit dem entsprechenden Fassungsvermögen sollte es dann schon für die Südtouren sein.

 

Reisezeit im Süden Südamerikas geschickt wählen

Wie schon zu Anfang erwähnt, sollte die Reisezeit gut gewählt werden. Das kann auch preisliche Vorteile bzgl. des Flugtickets haben. Man fliegt am besten nie über Weihnachten und Neujahr, denn dann sind im Süden die Sommerferien und im Norden die Winterferien. Die Sommerferien dauern von Anfang Dezember bis März, zumindest für die Schüler. Die Winterferien fallen wie in Europa mit 2 Wochen knapp aus. Zu dieser Zeit ist auch alles voll und teuer. Es gilt daher den Südamerikatrip sehr geschickt zu planen.

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