Das traumhafte Land, das mein Herz schneller schlagen lässt.

Segelboot Kroatien

Ich gehöre zu den richtigen und manchmal ein bisschen verrückten Reisefans, die sich das Leben ohne Abenteuer nicht mehr vorstellen können. Ich bin Übersetzerin von Beruf, deswegen bin ich schon kreuz und quer durch die Welt gereist, trotzdem hatte ich früher das Gefühl, dass mein Traumland noch nicht entdeckt ist. Eines Tages bekam ich einen Tip von Freunden fuer einen Schließlich veränderte dieses Land meine Weltanschauung auf radikale Weise. Heute möchte ich meine Geschichte in Schritten mitteilen.

 

 

Na los! Eine unvergessliche Reise beginnt!

Unsere Familiencrew – Mami, Papi, zwei jüngere Brüder, Schwester und ich – trifft sich in Köln am Flughafen; jetzt in den Ferien haben wir uns entschlossen, an Bord zu gehen und im Süden Kroatiens zu besegeln. Den Tipp habe ich wie oben erwähnt von Freunden bekommen, die mich auf ein Reise-Angebot mit Expedia Gutschein nach Kroatien hingewiesen haben. Ausgangspunkt und Starthafen ist Trogir, die schönste alte Stadt, Weltkulturdenkmal, unweit vom Flughafen Split gelegen. Dank eines guten Teams in der Station Trogir kommen wir zeitig weg. Alles war bestens vorbereitet und so zogen wir die Leinen auf.

 

Das Schiff war gut augerüstet, technisch in gutem Zustand, machten wir uns auf der Weg auf unsere erste Etappe. Kleiner Schlag, alle sollten sich an das Schiff gewöhnen. Ziel – die schöne Hafenbucht von Drvenik mit den Restaurants auf den Klippen oberhalb des Hafens. Dort kehrten wir gegen 19.00 bei “Jere” ein und weil es draußen zu regnen begann, setzten wir uns nach drinnen, der Tag endete mit einem Glas Wein an der Mole und mit Geschprächen anderer Crews, die uns wertvolle Tipps – Grotte von Bisevo – für den weiteren Verlauf unseres Törns gaben.

 

Atemberaubendes Kroatien

Am nächten Tag erreichen wir bei mittlerweile rauer See die Nordspitze von Vis, wo wir uns in der Bucht Rogacic erst einmal ausruhen. Nach gut zwei Stunden Pause ziehen wir den Anker auf und laufen nach Vis in den Haupthafen ein.

 

Vis ist 90,3 km² groß (Länge 17 km, Breite bis 8 km) und eher hügelig als bergig, die höchste Erhebung, der Berg Hum, erreicht 587 Meter. Vis liegt rund 60 km vom Festland entfernt und hat ca. 3500 Einwohner. Die größten Ortschaften sind Vis und Komiža. Gemeinsam mit ihrer kleineren Nebeninsel Biševo ist sie die am weitesten von der Küste des dalmatinischen Festlands entfernt liegende bewohnte Insel. Ein rund 18 km breiter Meeresarm trennt sie von Hvar, der nächsten Insel im Osten. In der Mitte der Insel befindet sich ein natürliches Flachland, das früher für einen Militärflugplatz genutzt wurde, heute werden die Flächen für den Weinanbau verwendet. Trotz der geringen Größe verfügt die Insel über ein ausgeprägtes Straßennetz in weitgehend gutem Ausbauzustand, das zu vielen Strandbuchten und Sehenswürdigkeiten bis auf wenige Meter führt.

 

Auf dem Segelboot chillen

Auf dem Segelboot chillen

 

Noch ist für uns rechtlich Platz an der Stadtmole, direkt gegenüber den Kneipen und Lokalen. Zu späterer Stunde war der Hafen voll. Abends gehen wir in ein Pizzeria, wo anständig und gut verpflegt wird. Danach treffen sich alle Crews am Wasser hinter Ihren Schiffen und es beginnt ein bemerkenswert schöner Abend.

 

Nach dieser langen Nacht in Vis wird am nächten Morgen etwas länger geschlafen. Für den Tag ist nichts Großes mehr geplannt. Wir wollen in aller Ruhe nach Komiza tuckern, von wo aus wir in die blaue Grotte von Biseo erfahren wollen. Komiza liegt auf der Westseite der Insel Vis und ist ein schöner, sehr sehenswerter, kleiner Hafen. Wir verlassen Vis, den Haupthafen und motoren an der Nordküste von Vis Richtung Westen. Unterwegs treffen wir auf Delphine. Und an dem Abend bescherte uns in Komiza einen der schönsten Sonnenuntergänge im Mittelmeer. Wir haben schon mehrere schöne Sonnenuntergänge gesehen, aber keiner war so schön.

 

Die blaue Grotte

Die blaue Grotte ist ein Felsendom, 35 m lang, 17 m breit und 6 m hoch. Man fährt durch eine Öffnung im Felsen in die Grotte ein, 1.5 m hoch, d.h. Köpfe einziehen bei der Einfahrt. Das ganze geht nut bei absolut ruhiger See und am besten zwischen 9.30 und 11.00 Uhr, weil sich dann das Sonnenlicht im Wasser so bricht, dass es tiefblau in der Grotte erscheint. Das Wasser in der Grotte ist glasklar, wie in einem Aquarium, bunte Fische überall und klarer Blick auf die Felsen im Wasser. Aber die Besucher müssen beachten, dass aufgrund des niedrigen Eingangs große Wellen die Grotte unzugänglich machen. Bei starkem Seegang wird die Grotte gesperrt.

 

Nach dem aufregenden, überwältigendem Besuch der Grotte geht es zurück nach Komiza. Befor wir in den Hafen einfahren, dreht der Schlauchboot-Kommandant noch einmal richtig auf unf fährt mit uns Kreise im Wasser vor der Hafeneinfahrt.

 

Um 12.00 Uhr sind wir vom Ausflug von Bisevo zurück und bereiten uns vor, auszulaufen. Das Schiff wird vorbereitet, wir werfen die Leinen los und verabschieden uns nach knapp 24 Stunden von diesem schönen kleinen Hafen, der uns so viel Abwechslung gebracht hat. Unser Tagesziel das Archipel Pakleni Otoci auf dem Weg zurück in den Kornatengürtel. Dort ist das Restaurant Antonio auf der Insel Marincovak. Dort wollen wir ankern und essen.

 

Gegen 16.00 Uhr laufen wir in die Bucht ein und freuen und darüber, das die Ankerbojen vor dem Restaurant noch frei sind. Diese sind sehr begehrt unter den Seglern. Wir machen das Beiboot frei und fahren rüber zu Antonio, aber: leider geschlossen – Saisonende – schade. So machen wir uns wieder auf der Weg in der Hoffnung irgendwann mal wieder bei “Antonio” essen zu können. Gleich um die Ecke im Archipel liegt die Marina Palmiziana. Im Sommer brechend voll; heute bekommen wir bequem einen schönen Liegeplatz, wo die Jungs gleich anfangen zu angeln. Die anderen erkunden die kleine Bucht. Es gibt ein kleines Restaurant, aber leider auch geschlossen. So verbringen wir den Abend mit Sandwich in der Kneipe.

 

An der blauen Grotte

An der blauen Grotte

 

Milna

Nun, verlassen wir Palmiciana und orientieren uns nordwärts. Kein festgelegtes Ziel, mal sehen wie der Wind geht. Richtung Norden, zurück Richtung Küste. Die Wetterberichte waren nicht immer zuverlässig; so auch heute. Wir segeln aus die Südküste von Brac zu und da wir noch Zeit genug haben, entschlißen wir uns zu einer Badepause in der Westbucht der Dreifinger Bucht Lucice. Nach ausgiebigem Bagespaß fahren wir weiter nach Milna. Auch hier erleben wir wieder mit der Westlage einen wunderschönen Sonnenuntergang.

 

Milna ist eine Gemeinde in der Gespanschaft Split-Dalmatien, Kroatien. Die Hafenortschaft liegt an der gleichnamigen Bucht an der Westküste der Insel Brac, 20 km südwestlich von Supetar. Das ist ein wunderschöner Ort mit einer herrlichen Kathedrale. Wir liegen wieder einmal direkt am Stadtkai, von wo aus man die ganze Stadt erobern kann. Die Jungs schwärmen sofort aus und und erkunfen das Hafengelände, und wir – die Mädchen – shoppen. An einem kleinen Stad kaufen wir kleine Segelboote als Kerzenhälter. Abends haben wir eine lustige und unvergessliche Party!

 

Bei schönem Wetter und wirder ruhiger See verlassen wir Milna und laufen in die Bucht von Krknjas ein, die sehr geschützt an der Ostseite der Insel Drvenik liegt. Ein herrliches Plätzchen zum Ankern auf türkisfarbenem Untergrund. Wir ankern auf 7 mtr. Wassertiefe und sehen wie in einem Aquarium die Fische unter uns schwimmen. Alle baden noch einmal; wohl das letzte Sommererlebnis für diese Jahr.

 

Nach den letzten Stunden in Badehose und in der Sonne nehmen wir Kurs Trogir.Anschließend folgt die übliche Routine der Schiffsübergabe, aufräumen und einpacken. Abends gehen wir wie immer in unser Stammlokal ”Alka” in der Altstadt von Trogir – Captains Dinner – zum Ausklang eines tollen Törns in Gewässern, die immer schöner werden, je öfter man dort hinfährt. Vielen Dank an die Crew, die ganz toll mitgemacht hat.

 

Mit dem Segelboot in Kroatien

Mit dem Segelboot in Kroatien

 

Mein persönliches Märchen

Ich stand noch lange unter dem Eindruck. Kroatien ist für mich traumhaft – die wunderschöne Natur, die bildschönen Sehenswürdigkeiten, überall das Wasser und bunte Fische. Ich habe noch nie so eine Reise gehabt. Also, man muss in diesem Land nächste Orte unbedingt besuchen:

 

  • Trogir
  • Komiza
  • Vic
  • Die blaue Grotte von Biševo
  • Milna

Auch ich will sagen, dass jeder, der nach Kroatien reisen will, wird sicher nie enttäuscht. So eine komfortable und erkenntnisreiche Reise hab ich noch nie! Meine Familie war auch sehr glücklich. Wir waren zusammen und das war ein Märchen für uns! Wir haben auch die neuen Freunde gefunden, die als sehr interessante Personen gelten. Darunter waren die Leute verschiedener Berufe, aus verschiedenen Ecken des Planeten. Besonders gemütlich waren die Abende, weil alle die interessanten Geschichte über sein Land erzählten.

 

Dank glücklicher Zufall hab ich so eine wunderschöne Reise gemacht! Die hab mich fasziniert, ein Buch schreiben. Ich war eine echte Bücherfreundin von Kindheit an, und jetzt will ich selbst probieren, über so ein unglaublich schönes und fesselndes Naturereignis zu schreiben. Über einen Ort, der die Weltanschauung von jedem auf radikale Weise verändert und der lernt uns in voller Harmonie mit der Natur leben. So kann man das Paradies auf der Erde mit eigenen Händen schaffen und nie miteinander kriegen oder streiten.

 

Dank Kroatien kann ich sicher sagen, dass Jeder Mensch unbedingt sein Lieblingsland haben muss, wohin käme er immer gerne wieder und wieder und wieder…

Save

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.