Dengue Fieber – Ursachen, Vorbeugung, Symptome, Diagnose und Therapie

Dengue_Fieber

Liebe Weltreise Backpacker! Heute geht’s mal wieder um was richtig ernstes Thema. Impfungen haben wir ja schon das ein oder andere Mal besprochen. Gerade bei Malaria machen sich viele Gedanken über den besten Schutz, dabei gibt es noch viele Krankheiten mehr, die man sich auf der Reise um die Welt einfangen kann. Neben Hepatitis A oder Hepatitis B gibt es noch das Dengue Fieber oder die Japanische Enzephalitis. Gegen einiges kann man sich impfen oder sich gewisser Maßen vorbereiten, aber einen hundertprozentigen Schutz gibt es kaum. In dem Artikel, erster einer Reihe sein könnte will ich näher auf das Dengue Fieber eingehen. Wo kommt es her, was passiert bei der Diagnose und so weiter. Viel Spaß!

 

Allgemeine Informationen zu Dengue Fieber

Denguefieber oder Dengue Fieber (alternativ auch „Dandy-Fieber“ oder „Knochenbrecherfieber“ genannt) ist eine Dengue-Virus Infektion. Der Virus wird durch das stechen einer Mücke übertragen. Das größte Risiko besteht in den tropischen, als auch den subtropischen Gebieten. Dengue Fieber ist einer der sich am schnellsten ausbreitende Krankheit. Die Anzahl der Infektionen hat sich auch aufgrund der Globalisierung von 1960 auf 2010 verdreißigfacht.

 

 

Ursache und Vorbeugung von Dengue Fieber

Dengue Fieber wird wie oben beschrieben durch einen Mücken oder Moskitostick übertragen und schon nach wenigen Tagen treten die ersten Krankheitssymptome auf. Erkrankt man gegen eine Form von Dengue Fieber ist man danach Jahre lang immun, aber es besteht immer noch die Möglichkeit einer anderen Form von Dengue Fieber zu erkranken.

 

Typische Vorsichtmaßnahmen sind Schutzkleidung (z.B. Funktional-Hemd) und Moskitonetze, die man sich übers Bett spannt. In vielen Hostel und Hotels gehört das zur Standard Ausrüstung. Auch der Aufenthalt am Morgen und Abend ist Risikobehaftet, da gerade zu der Zeit diese Mücken ihr Unwesen treiben. Zudem gibt es einige Sprays die helfen (Achtung, das sind nicht die normalen Mücken-Sprays, die wir hier in Deutschland nutzen).

 

Symptome von Dengue Fieber

Dengue_Fieber_Netz

Moskito Netz im Bungalow

Die Symptome von Dengue Fieber erscheint in zwei verschiedenen Formen. Bei der klassischen Variation ähnelt sie sehr stark einer starken Grippe. Man leidet unter hohem Fieber und Schüttelfrost, fühlt sich schlapp und hat starke Kreislaufbeschwerden. Auch Kopf- und Gliederschmerzen sind keine Seltenheit. Untypisch zur Grippe sind Durchfall, eine Bindehautentzündung oder Ausschlag auf der Haut. Nach einigen Tagen fällt das Fieber und steigt nach ein bis zwei weiteren Tagen wieder an. Normalerweise hält die Erkrankung für zwei Wochen an.

 

Die hämorrhagische Form von Dengue Fieber tritt häufig bei Menschen auf, die sich bereits zuvor mit Dengue Fieber infiziert hatten. Dabei sind die Anfänglichen Symptome wie bei der klassischen Form. Nach der erster Fieberschub vorbei ist gibt es allerdings einen zweiten, der weitaus höher ausfallen kann. Zudem treten Blutungen auf (unter anderem auch mit Blut gemischtem Durchfall). In dieser Zeit verliert man viel Flüssigkeit, was wiederum zu Kreislaufzusammenbrüchen führen kann. In einigen Fällen endet Dengue Fieber in dieser Form auch tödlich!

 

Diagnose und Therapie von Dengue Fieber

Die meisten Ärzte können schon durch die Vorgeschichte des Patienten eine Dengue Fieber Diagnose erkennen. Das setzte natürlich auch den Aufenthalt in einer sub- oder tropischen Gegend voraus. Bei der Untersuchung können auch Organe abgetastet sowie Puls und Blutdruck gemessen werden. Desweiteren ist eine Blutabnahme möglich, da sich dort Antikörper nachweisen lassen können.

 

Wird die Erkrankung Dengue-Fieber diagnostiziert, muss der Arzt sie umgehend dem Gesundheitsamt melden, da es sich beim Dengue-Fieber um eine meldepflichtige Erkrankung handelt.

 

Da das Dengue-Fieber von einem Virus ausgelöst wird, helfen hier bei der Behandlung keine Antibiotika. Ärzte können nur die Symptome behandeln und lindern. Dabei wird meist eine strenge Bettruhe verordnet und Fieber- und schmerzsenkende Medikamente verordnet. Bei einer schweren Form wird der Patient ins Krankenhaus eingewiesen und bekommt auch meist Blutkonserven.

 

 

Fazit: Mit Dengue Fieber ist nicht zu Spaßen

Schon aus den Informationen heraus lässt sich unweigerlich erkennen, dass man mit Dengue Fieber nicht Spaßen sollte. Ich rate jeden Backpacker sich immer über die aktuelle Lage in Ländern zu informieren. Man sollte aber auch nicht vergessen, dass man jeden Tag vom Auto überfahren werden könnte. Ein gesundes Maß an Vorsorge und Vorbeugungsmaßnahmen sind nicht verkehrt, aber lasst euch nicht einreden, dass es morgens und abends Sperrstunden gibt. Solltet ihr mal von einer Mücke gestochen werden dann flippt auch nicht gleich aus! Nicht jede Mücke in den Tropen hat eine Krankheit, aber man sollte sich und seinen Körper in den folgenden Tagen genau beobachten.

 

Mehr Informationen zu Dengue Fieber:

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