Work & Travel und Freiwilligenarbeit sind für mich die Möglichkeit, eine Weltreise zu verlängern, ohne das Konto komplett zu leeren. Hier findest du, wie ich das an verschiedenen Orten der Welt umgesetzt habe, von digitalem Arbeiten unterwegs bis zu handfester Freiwilligenarbeit vor Ort. In Tarifa habe ich einen ganzen Winter als digitaler Nomade verbracht, mit Kitesurfen am Nachmittag und Arbeit am Laptop vormittags, und in Wien habe ich gezeigt, dass sich das Nomadenleben auch mitten in Europa umsetzen lässt, ganz ohne Traumstrand und ganz ohne Palmen vor dem Fenster.
Auf der anderen Seite steht die Freiwilligenarbeit in Afrika, bei der ich in Projekten mitgeholfen habe, die weit weg sind vom klassischen Urlaubsgefühl und bei denen du wirklich anpackst statt nur zuzuschauen. Für alle, die in die USA wollen, gehe ich auf Work and Travel Visa-Programme ein, inklusive der bürokratischen Hürden, die dabei niemand gerne erwähnt, aber die am Ende über Erfolg oder Frust entscheiden. Ich schreibe bewusst nicht nur über die schönen Seiten. Freiwilligenarbeit kann anstrengend sein, manchmal chaotisch organisiert, und digitales Arbeiten unterwegs bedeutet auch mal schlechtes WLAN, spontane Ortswechsel wegen der Unterkunft und verpasste Deadlines wegen der Zeitverschiebung.
Diese Kategorie ist für dich, wenn du überlegst, wie du eine längere Reise finanzierbar machst, wie du unterwegs sinnvoll etwas beitragen kannst, oder wie du als Remote-Worker einen Ortswechsel hinbekommst, ohne den Job zu verlieren. Aus eigener Erfahrung sage ich dir: Es lohnt sich, aber es ist selten so einfach wie auf Instagram-Fotos dargestellt. Hier bekommst du die ehrliche Version davon, was zwischen Bewerbung, Ankunft und Alltag wirklich passiert, mit allen Umwegen, die dazugehören.